Pädagogisches Profil

Pädagogisches Profil unserer Einrichtung

 

Unser großes Ziel ist es, die Kinder auf das Leben vorzubereiten.

 

„Alles, was wir mit den Kindern in der Kita tun, dient der Vorbereitung auf das Leben und das vom ersten Tag an!“

 

Das Kind steht unbestritten im Mittelpunkt unseres pädagogischen Fokus.
In den Bildungsbemühungen unserer Kita steht die Vermittlung grundlegender Kompetenzen, sowie die Entwicklung und Stärkung persönlicher kindlicher Ressourcen im Vordergrund.
Um zu diesem Ziel zu gelangen, braucht es genaueste Beobachtung und Dokumentation als bedeutendes Instrument im Kita-Alltag, gepaart mit soliden Angeboten, die die Horizonte der Kinder erweitern und ihre Wissbegierigkeit fördern.

 
Die „Grundsätze der elementaren Bildung“ sind im Kita-Gesetz festgeschrieben und dienen uns dazu, unsere pädagogischen Ziele zu benennen, anzustreben und zu erreichen.
An jedem Tag und zu jeder Zeit wird der Bildungsbereich „Soziales Lernen“ am stärksten angesprochen.
Im gesamten Tagesverlauf finden sich die sechs Bildungsbereiche wieder, die ineinanderfließen, sich gegenseitig ergänzen und nie völlig getrennt voneinander betrachtet werden sollten.
Jede Erzieherin ist bemüht, diese Erkenntnisse fruchtbringend in ihre pädagogische Tätigkeit einzuarbeiten.

 
In jeder Gruppe plant die Erzieherin eigeninitiativ das Gruppenleben. Dabei soll sie auf die Wünsche, Neigungen und Interessen der Kinder eingehen ohne ihr pädagogisches Ziel aus den Augen zu verlieren.
Täglich wird ein zum Thema passendes Angebot unterbreitet. Die großen Gruppen gestalten ihre Gruppenarbeit selbst: Sie wählen sich ihre Aktivitäten allein aus. Dies stellen sie dann auf kindgerecht gestalteten Tafeln visuell dar.
Hierbei sind die Erzieherinnen flexibel in der Durchführung. Das heißt, dass auch aktuelle Fragen und brennende Probleme der Kinder behandelt werden und der Monatsplan in solch einem Fall keine Berücksichtigung findet.
Kein Kind wird gezwungen, am Angebot teilzunehmen. Jedes Kind entscheidet selbst, ob und wann es mitarbeiten möchte.

Monatlich wird eine Grobplanung ( siehe pädagogische Planung ) erstellt, die die Ziele für die nächsten vier Wochen beinhaltet, z.B. welche Lieder werden gesungen, welches Gedicht soll erlernt werden, gibt es zum Thema Bücher, kann eine kreative Arbeit die Zielsetzung unterstützen, welcher Zahlenraum soll beherrscht werden, welche Bewegungseinheiten passen, welche Stufe der Selbstbedienung soll angestrebt werden.
Sehr gern arbeiten wir auch in Projekten, weil hier besonders gut alle Bildungsbereiche bedient werden können.

 
In dieser Planung spielen die jahreszeitlichen Besonderheiten ein prägende Rolle.
Unsere Kinder lernen den Jahreskreis der Natur kennen, erforschen Naturphänomene und erkunden ihren Lebensraum selbst.
Hierzu werden alle uns bekannte Techniken, Materialien und Medien verwendet.

Hierzu sei ein kurzes Beispiel genannt:
Bei der Beobachtung des Frühlings erleben die Kinder, welche Frühblüher es gibt, welche gleichzeitig oder nacheinander blühen, welche Veränderungen in der Natur das Erwachen des Frühlings erkennen lassen, welche Geräusche sind im Frühling anders als im vergangenen Winter, welche Wetter- und Witterungsunterschiede sind jetzt zu beobachten.
Bei der Bearbeitung dieses einfachen Themas werden wie folgt die Bildungsbereiche angesprochen:
Bewegung an frischer Luft (Sich-Hin-Bewegen an den Ort der Beobachtung durch Laufen, Gehen, Anschleichen), Sprache, Kommunikation und Schriftkultur durch gemeinsamen Austausch der gemachten individuellen Beobachtungen, Nachschlagen in Büchern, Musik durch Singen von Frühlingsliedern und Tanzen dazu, Darstellen und Gestalten durch Zeichnen, Basteln und Kneten, Mathematik und Naturwissenschaften durch Zählen von Blumen, Blüten,Tieren sowie Natur- und Wetterbeobachtungen. Ganz nebenbei wird der für alle Menschen so wichtige Bildungsbereich Soziales Leben angesprochen, durch den gemeinsamen Ausflug, beim gemeinsamen Beobachten und Austauschen und Erarbeiten von Ergebnissen.

 

(Stand der Information – Juli 2016)