Eingewöhnung

Die Gestaltung der Eingewöhnungszeit in unserer Kita orientiert sich an dem Modell von INFANS (Institut für angewandte Sozialisationsforschung/frühe Kindheit e.V.Berlin.), nachzulesen in „Die ersten Tage in der Krippe“. Dieses System ist erprobt und evaluiert und wird vom Ministerium für Bildung, Jugend und Sport empfohlen.

Die Eingewöhnungszeit dauert in der Regel 10 Tage und ist auf drei Wochen angelegt.
Mit dem Aufnahmegespräch wird der erste Termin der Eingewöhnungsphase festgelegt und besprochen.
Am ersten Tag kommen das Kind und eine vertraute Person gemeinsam in die Kita. Von der Gruppenerzieherin werden beide begrüßt und mit in den Gruppenraum genommen.

 
Die Erzieherin ermuntert beide zum Mitspielen, zum Erkunden und zum Sich-Fortbewegen und versucht dabei, zum Kind Kontakt aufzunehmen. Diese erste Kennenlernphase dauert etwa eine Stunde und wird in den nächsten Tagen wiederholt und gestärkt. Tag für Tag wird die betreute Zeit verlängert und, jeweils nach Absprache, mit dem Einnehmen einer Mahlzeit, der Übernahme pflegerischer Maßnahmen und der Mittagsruhe, ergänzt.

 

Am 4.Tag beginnt die Lösungsphase, in der die vertraute Person sich vom Kind verabschiedet und kurzzeitig den Raum verlässt. Die Phasen des Wegbleibens werden täglich verlängert, bis sich das Kind gut von den Eltern löst.

Alle Dinge, die Eltern, Kind und Gruppenstruktur betreffen, werden während der Eingewöhnungszeit gemeinsam besprochen.

 

Regelmäßig bieten wir „Krabbelgruppen“ an, um den Kindern, die noch keine Kita besuchen, die Möglichkeit zu geben, Krippenluft zu schnuppern.
Dies erwies sich bisher als sehr vorteilhaft in der Eingewöhnungsphase.

(Stand der Information – Juli 2016)